Medizintechnik: Sonographiegeräte für Ärzte aller Fachrichtungen

Medizin-Technik | Sonographiegeräte Fachhändler für Ärzte aller Fachrichtungen

Ihre Wahl nach Fachrichtung - Für jeden Arzt das richtige Sonographiegerät

Die Diagnostik mit Hilfe eines Sonographiegeräts ist heutzutage das am häufigsten eingesetzte bildgebende Verfahren. Der Grund dafür ist die Ungefährlichkeit für Ihren Patienten. Wir möchten Ihnen als Arzt die erste Orientierung so einfach wie möglich gestalten und haben deshalb die Sonographiegeräte in unterschiedliche Kategorien aufgeteilt.
In der Kategorie der Fachrichtung können Sie direkt nach Ihrem Gebiet suchen und erhalten eine Vorauswahl der für Sie in Frage kommenden Sonographiegeräte. Denn damit Sie eine sichere Diagnose stellen können, benötigen Sie das für Ihre Fachrichtung optimal geeignete Sonographiegerät.
Wir als DORMED Stuttgart betreuen seit mehr als 20 Jahren niedergelassene Ärzte aus allen Fachrichtungen.

Durch unsere erworbene Expertise und Gerätevielfalt haben wir daher die Möglichkeit, gemeinsam mit Ihnen das für Sie passende Sonographiegerät zu finden.

Medizintechnik im Wandel: Sonographiegerät ist nicht gleich Sonographiegerät. Entscheidungshilfen für den Arzt.

Bei einem Besuch in unserer Sonothek finden Sie nicht nur eine große Auswahl an Sonographiesystemen aller Fachrichtungen. Sie finden auch modernste Medizintechnik, die am Ultraschallsystem selbst von außen nicht erkennbar ist. Für Sie als Arzt ist modernste Medizintechnik aber ein wichtiger Investitionsschutz, weil er diagnostische Standards für lange Zeit gewährleistet. Wir helfen Ihnen bei Ihrer Kaufentscheidung.
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Sonographiegeräte

Vorteile der Sonographie?

Mit einer Sonographie können innere Organe sichtbar gemacht werden. Das Verfahren hilft bei der Diagnose unterschiedlicher Erkrankungen. Ultraschallwellen durchwandern das Gewebe, ohne es zu schädigen. Im Gegensatz zu Röntgenuntersuchungen besteht bei Ultraschall keine Strahlenbelastung.

Welche Körperbereiche können untersucht werden?

Fast der gesamte Körper kann per Sonographie untersucht werden: An Kopf und Hals werden meist die Schilddrüse oder die Blutgefäße untersucht. Am Brustkorb geht es vor allem um das Herz (sogenanntes Herz-Echo). Aber auch der Randbereich der Lunge kann untersucht werden – weiter innen stört die vorhandene Luft die Bildqualität. Die Sonographie des Bauches wird oft auch Abdomen-Sonografie genannt. Dabei werden Organe wie Leber und Gallenblase, Bauchspeicheldrüse und Milz untersucht. Von der Seite können die Nieren gut beurteilt werden. Am Unterleib werden vor allem die Blase und die weiblichen oder männlichen Geschlechtsorgane untersucht. In der Schwangerschaft macht der Ultraschall das ungeborene Kind in der Gebärmutter sichtbar. An Armen und Beinen werden vor allem Blutgefäße „geschallt“. Auch Muskeln, Sehnen oder Gelenke können per Ultraschall untersucht werden. Beim Ultraschall des Bauches kann man z. B. die Leber erkennen

Was lässt sich per Sonographie feststellen?

Bei der Sonographie während der Schwangerschaft kann das Wachstum des ungeborenen Kindes kontrolliert werden:
Die Frauenärztin oder der Frauenarzt kann messen, wie groß das Kind ist, ob alle Organe und Gliedmaßen angelegt sind und sich gut entwickeln. Auch die Plazenta (Mutterkuchen) und Nabelschnur, über die das Kind mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt wird, können beurteilt werden.
Ansonsten werden Ultraschalluntersuchungen gemacht, um Krankheiten oder Gewebeschäden festzustellen, vor allem:
Schwellungen von Geweben oder ganzen Organen, etwa der Milz oder von Lymphknoten. Sie können unter anderem auf Entzündungen hindeuten. Aussackungen (Aneurysmen) oder Verengungen von Blutgefäßen oder der Herzklappen. Hohlräume (sogenannte Zysten). Sie können zum Beispiel in den Nieren oder den Eierstöcken entstehen. Verkalkungen, etwa in der Bauchspeicheldrüse, oder andere Ablagerungen wie Gallensteine. Flüssigkeitsansammlungen, zum Beispiel zwischen Lunge und Brustwand (sogenannter Pleuraerguss). Gewebeveränderungen wie bei einer Fettleber oder Leberzirrhose. Größenveränderungen von Organen wie eine vergrößerte Schilddrüse (Struma) oder verkleinerte Nieren (Schrumpfnieren). Wucherungen wie Tumoren oder deren Tochtergeschwulste (Metastasen).

Was ist eine Endosonografie?

Einige Organe sind per Ultraschall durch die Haut nicht optimal zu sehen. Sie liegen zu tief im Körperinneren oder sind von Knochen überdeckt. Dann kann ein extra schmaler Schallkopf – man nennt ihn dann auch Ultraschallsonde – in eine natürliche Öffnung eingeführt und die entsprechende Körperregion „von innen“ (griechisch: „endo-“) untersucht werden: Über die Scheide lassen sich zum Beispiel die weiblichen Geschlechtsorgane, über den Anus die Prostata beim Mann gut sichtbar machen. Auch Organe im Bauch oder Brustkorb können endosonografisch untersucht werden – zum Beispiel das Herz. Dabei befindet sich der Schallkopf an einem dünnen Schlauch, der wie bei einer Magenspiegelung in die Speiseröhre vorgeschoben wird. Von dort aus ist das Herz gut zu erkennen. Über einen feineren Katheter lassen sich auch Blutgefäße von innen „schallen“. Dazu ist jedoch ein kleiner Schnitt nötig, um den Katheter einführen zu können. Für eine Endosonografie ist meist keine Narkose nötig. Manchmal bekommt man vorher beruhigende Mittel, die einen während der Untersuchung schlafen lassen.

Anwendungsbereicheder Sonografie?

Ref Wikipedia:

Herzsonografieuntersuchung eines Säuglings Ein wesentlicher Vorteil der Sonografie gegenüber dem in der Medizin ebenfalls häufig verwendeten Röntgen liegt in der Unschädlichkeit der eingesetzten Schallwellen. Auch sensible Gewebe wie bei Ungeborenen werden nicht beschädigt, die Untersuchung verläuft schmerzfrei. Neben der Herztonwehenschreibung (Kardiotokografie) ist sie ein Standardverfahren in der Schwangerschaftsvorsorge. Eine spezielle Untersuchung der Pränataldiagnostik zur Erkennung von Entwicklungsstörungen und körperlichen Besonderheiten ist der Feinultraschall. Die Sonografie ist das wichtigste Verfahren bei der Differentialdiagnose eines akuten Abdomens, bei Gallensteinen oder bei der Beurteilung von Gefäßen und deren Durchlässigkeit, vor allem an den Beinen. Weiterhin wird sie standardmäßig zur Untersuchung der Schilddrüse, des Herzens – dann Echokardiografie oder Ultraschallkardiografie (UKG) genannt –, der Nieren, der Harnwege und der Harnblase benutzt. Durch den Einsatz von Echokontrastverstärkern (Kontrastmittel) ist in geeigneten Fällen eine weitere Verbesserung der Diagnostik möglich. In der Gynäkologie werden mit einer vaginal eingeführten Sonde Eierstöcke und Gebärmutter betrachtet. Die Ultraschallanwendung ist geeignet zur Erstbeurteilung und für Verlaufskontrollen, insbesondere bei medikamentösen oder strahlentherapeutischen Behandlungen bösartiger Erkrankungen. Mit Ultraschall können krebsverdächtige Herde erkannt und erste Hinweise auf ihre Bösartigkeit gewonnen werden. Darüber hinaus sind ultraschallgesteuerte Biopsien und Zytologien (Entnahmen von Gewebeproben oder freier Flüssigkeit) durchführbar. Die Aufnahme von Ultraschallbildsequenzen insbesondere in Verbindung mit Kontrastmitteln erlaubt die Beurteilung der Perfusion verschiedener Organe wie z. B. Leber oder Gehirn durch die Verlaufsvisualisierung des Kontrastmittelniveaus im Blutkreislauf. Dies unterstützt z. B. eine frühzeitige Diagnose eines ischämischen Schlaganfalls. Eine aktuelle Entwicklung ist die Diagnose von Knochenbrüchen und deren Verlaufskontrolle. Insbesondere bei Brüchen im Kindesalter ist in bestimmten Regionen eine ultraschallbasierte Darstellung von Frakturen mit einer Genauigkeit möglich, die Röntgenbilder überflüssig machen kann. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist der Einsatz dieser Fraktursonografie bei handgelenksnahen Unterarmfrakturen, Ellenbogen- und Oberarmbrüchen möglich. Zugänglichkeit von Organen Alle wasserhaltigen, blutreichen Organe sind für den Ultraschall gut untersuchbar. Schlecht untersuchbar sind alle gashaltigen oder von Knochen bedeckten Organe, zum Beispiel der Darm bei Blähungen, die Lunge, Gehirn und das Knochenmark. Manche Organe sind im Normalzustand nur schwierig, im krankhaft vergrößerten Zustand dagegen gut erkennbar (Blinddarm, Harnleiter, Nebennieren). Spezielle Sondentypen wie die Endoskopsonde, die in den Körper eingeführt werden, machen eine Untersuchung innerer Organe, genannt Endosonografie, möglich. So führt man beispielsweise eine Sonde vaginal ein zur Untersuchung der Eierstöcke, anal zur Durchschallung der Prostata oder oral zur Betrachtung des Magens oder – häufiger – des Herzens (TEE). Gut untersuchbare Organe: Aorta abdominalis – Arterien und Venen (außer im Schädel), z. B. Halsschlagadern, Untere Hohlvene Herz – Leber – Milz – Nieren – Pankreas Gallenblase – Gallengang Darm (teilweise) Harnleiter Hoden Pleura Schilddrüse – Speicheldrüsen Lymphknoten Knochen (im Rahmen der Fraktursonografie) Haut Zugängliche Muskeln Zwerchfell (je nach Fragestellung) Zugänglichkeit nur bedingt oder durch Endoskopsonde, eventuell auch durch die volle Harnblase: Enddarm Harnleiter Prostata Gebärmutter – Eierstöcke Nebenniere Magen – Ösophagus Sehnen Schlecht zu untersuchen: Gehirn (Ausnahme: Säuglingsgehirn durch die offene Fontanelle) – Nerven Wirbelsäule – Rückenmark Inneres von Knochen – Inneres von Gelenken Herzkranzgefäße (IVUS) Luftröhre – Lunge Besonderheiten bei Kindern und Ungeborenen: Bei Kindern können sehr viel mehr Organe als beim Erwachsenen untersucht werden, da die Verknöcherung noch nicht abgeschlossen ist oder bei Neugeborenen erst beginnt (z. B. ist die Fontanelle noch offen): Gehirn – Hirngefäße Wirbelsäule – Rückenmark Nebenniere im Wachstumsalter bis 12 Jahre Fraktursonografie Das Ungeborene kann in der Gebärmutter nahezu komplett untersucht werden, da noch keinerlei Gasüberlagerung vorliegt und die Knochenbildung erst am Anfang steht: auch Lunge – Magen – Extremitätenknochen u. a. Vorteile Die Ultraschalldiagnostik wird heute von fast allen medizinischen Fachdisziplinen genutzt. Gründe liegen in der risikoarmen, nichtinvasiven, schmerzlosen und strahlenexpositionsfreien Anwendung, der hohen Verfügbarkeit und der schnellen Durchführung. Die Anschaffungs- und Betriebskosten sind im Vergleich zu anderen bildgebenden Verfahren wie der Computertomografie (CT) oder Magnetresonanztomografie (MRT) geringer. Außerdem entfallen aufwendige Strahlenschutzmaßnahmen und -belehrungen. Eine freie Schnittführung der Sonden erlaubt eine Kontrolle über das gewünschte Schnittbild in Echtzeit. Die Doppler-Sonografie kann als einzige etablierte Methode Flüssigkeitsströme (vor allem den Blutfluss) dynamisch darstellen. Die verwendeten Kontrastmittel verlassen als einzige nicht die Blutbahn. Hiermit wird eine präzise Diagnostik insbesondere von Leberveränderungen möglich. Die Menge benötigten Kontrastverstärkers ist mit 1 bis 2 ml um das ca. 100fache kleiner als bei CT und MRT, die bislang bekannten Nebenwirkungen sind wesentlich seltener (Allergie, Auslösung von Angina Pectoris und Asthmaanfällen). Nachteile Das Verfahren hat in tief gelegenen Geweben eine geringere Raumauflösung als die CT und MRT. Auch die Weichteil-Kontrastauflösung kann der bei der MRT unterlegen sein. Gas und Knochen verhindern die Ausbreitung der Ultraschallwellen. Daher ist die Sonografie bei gasgefüllten Organen (Lunge, Darm) und unter Knochen (Schädel, Rückenmark) erschwert. Anders als bei anderen bildgebenden Verfahren gibt es keine standardisierte Ausbildung. Daher bestehen große qualitative Unterschiede in den diagnostischen Fähigkeiten der Anwender. Die Doppler-Sonografie ist während der Schwangerschaft nicht völlig risikofrei. Sie kann zu einem biologisch signifikanten Temperaturanstieg im durchschallten Gewebe führen. Insbesondere aufgrund der potentiellen Gefahr einer Schädigung zerebraler Strukturen wird die Doppler-Sonografie auf die zweite Schwangerschaftshälfte sowie auf Fälle bestimmter Indikationen beschränkt (wie etwa Verdacht auf fetale Fehlbildungen oder abnormales Herzfrequenzmuster). Bei der Verwendung der Doppler-Sonografie muss daher eine genaue Abwägung zwischen dem Nutzen und den Risiken der Untersuchung erfolgen.[1] Geschichte der Sonografie Der Grundgedanke der Sichtbarmachung von Strukturen durch Schall geht auf militärische Anwendungen des seit 1880 bekannten Effekts zur Erzeugung piezoelektrischer Schallwellen zurück. Während des Ersten Weltkrieges übertrug der Franzose Paul Langevin mittels Quarzkristallen erzeugte Ultraschallwellen ins Wasser und entwickelte so ein Verfahren (Echolot) zur Ortung von Unterseebooten. Zu medizinischen Anwendungen eignete sich das Verfahren nicht, denn die Intensität der Schallwellen war so stark, dass von ihnen getroffene Fische zerbarsten. Diese Form der Anwendung wurde mit der Entwicklung von ASDIC und Sonar durch US-Amerikaner und Briten im Zweiten Weltkrieg fortgesetzt. In der Zeit zwischen den Kriegen entwickelten der Russe S. J. Sokoloff und der US-Amerikaner Floyd A. Firestone ultraschallgestützte Verfahren zur Aufdeckung von Materialfehlern in Werkstoffen. Eine erste medizinische Anwendung erfolgte 1942 durch den Neurologen Karl Dussik (1908–1968), der einen Seitenventrikel des Großhirns mittels A-Mode-Messung (Amplitudendarstellung) darstellte. Er nannte sein Verfahren Hyperphonographie. Seit dem Ende der 1940er Jahre entwickelte sich die Sonografie gleichzeitig innerhalb verschiedener medizinischer Fachrichtungen. Erste kardiologische Untersuchungen mittels A-Mode-Messungen wurden durch Wolf-Dieter Keidel vorgenommen, erste M-Mode-artige Messungen (zeitlich aufgereihte Amplitudenverläufe) führten Inge Edler und Carl Helmut Hertz an der Lund-Universität in Schweden durch. Etwa gleichzeitig wurden von dem Engländer John Julian Wild (1914–2009, immigrierte nach dem Zweiten Weltkrieg in die USA), und den US-Amerikanern Douglass H. Howry (1920–1969) und Joseph H. Holmes (1902–1982) erste B-Mode-artige Schnittbilder (bewegter Strahl, Helligkeitsdarstellung ähnlich Impulsradar) aus dem Bereich des Halses und des Abdomens erzeugt. Die hierzu angewendete Methode war das Compound-Verfahren, bei dem die Versuchsperson in einer wassergefüllten Tonne saß und die Ultraschallsonde auf einer Kreisbahn um sie herumwanderte. Im selben Zeitraum erfolgten erste Anwendungen in der Augenheilkunde (G. H. Mundt und W. F. Hughes, 1956) sowie der Gynäkologie (Ian Donald). Eine erste Anwendung des Doppler-Prinzips (Bewegungsdetektion anhand des Dopplereffektes) erfolgte 1959 durch den Japaner Shigeo Satomura (1919–1960), das sich schnell einen Platz in der Angiologie und der K ardiologie erschloss. Farbkodierte Doppler-Darstellungen waren jedoch erst seit den 1980er Jahren mit der Verfügbarkeit leistungsstarker Rechner möglich.